André F. Lichtschlag

André F. Lichtschlag ist ein deutscher Publizist und Verleger. In seiner Lichtschlag Medien und Werbung KG (Sitz: Grevenbroich und Düsseldorf) erscheint das Magazin eigentümlich frei, dessen Gründer, Herausgeber und Chefredakteur er ist, und der Lichtschlag Buchverlag.

Lichtschlag wurde 1968 im rheinischen Grevenbroich geboren, wo er heute auch lebt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach dem Abitur 1987 in Grevenbroich und dem Zivildienst in einem Aachener Krankenhaus absolvierte Lichtschlag zunächst eine Ausbildung zum Verlagskaufmann in Düsseldorf. Danach studierte Lichtschlag Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (Abschluss 1999 mit Magister Artium). Seine Magisterarbeit trug den Titel „Libertarianism. Eine (anti-) politische Bewegung in den USA und ihre Bedeutung für Deutschland“.

Lichtschlag ist seit 1999 parteilos (vorher FDP) und Mitglied in der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft (seit 2008) sowie der Property and Freedom Society (ebenfalls seit 2008).

Als seine Vorbilder nannte Lichtschlag immer wieder folgende Verleger und Herausgeber:

  • Julius Faucher (1820-1878; „Berliner Abendpost“)
  • Benjamin Tucker (1854-1939; „Liberty“)
  • Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing (1927-2009; „Criticón“)

Lichtschlag ordnet sich als politisch libertär, ökonomisch klassisch liberal (Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie) und kulturell konservativ ein. Im übrigen sei er vor allem Rheinländer. Er schrieb bislang drei Bücher:

Seit 2000 sind im Lichtschlag Buchverlag unter seiner Regie folgende Bücher erschienen:

  • André F. Lichtschlag: Libertarianism: Eine (anti-) politische Bewegung in den USA und ihre Bedeutung für Deutschland, Grevenbroich 2000 (Lichtschlag 1).
  • Stefan Blankertz: Das libertäre Manifest: Über den Widerspruch zwischen Staat und Wohlstand, Grevenbroich 2002 (Lichtschlag 2).
  • David D. Friedman: Das Räderwerk der Freiheit: Für einen radikalen Kapitalismus, Grevenbroich 2003 (Lichtschlag 3).
  • Eugen Richter: Sozialdemokratische Zukunftsbilder: Frei nach Bebel, Neuauflage, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 4).
  • Roland Baader: Markt oder Befehl: xx Streitschriften für die Freiheit, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 5).
  • Jörg Guido Hülsmann: Ordnung und Anarchie: Essays über Wirtschaft, Politik und Kultur, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 6).
  • Arne Hoffmann: Männerbeben: Das starke Geschlecht kehrt zurück, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 7).
  • Josef Schüßlburner: Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 8).
  • Arne Hoffmann: Der Fall Eva Herman: Hexenjagd in den Medien, Grevenbroich 2007 (Lichtschlag 9).
  • Robert Grözinger: Wer ist Ron Paul? Der Kandidat aus dem Internet, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 10).
  • Michael Klonovsky: Jede Seite ist die falsche: Aphorismen und Ähnliches, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 11).
  • Carlos A. Gebauer: Warum wir alle reich sein könnten: Und wie unsere Politik das verhindert, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 12).
  • Joschka Pfuscher und Claudia Brot: Das 68er-Kochbuch: 111 Rezepte vom Abgeordnetengelee bis zum Zensurkompott, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 13).
  • Franz Kromka: Markt und Moral: Neuentdeckung der Gründerväter, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 14).
  • Tibor R. Machan: Ayn Rand: Ihr Werk, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 15).
  • David Schah: Ayn Rand: Ihr Leben, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 16).
  • Roland Baader: Freiheitsfunken: Aphoristische Impfungen, Grevenbroich 2008 (Lichtschlag 17).
  • Michael Klonovsky: Lebenswerte, Grevenbroich 2009 (Lichtschlag 18).
  • Carlos A. Gebauer: Der Gesundheits-Affront: Plädoyers für eine Entpolitisierung unserer Gesundheit und gegen die staatliche Industrialisierung der Medizin, Grevenbroich 2009 (Lichtschlag 19).
  • Thorsten Polleit und Michael von Prollius: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld, Grevenbroich 2010 (Lichtschlag 20).
  • Roland Baader: Freiheitsfunken II.: Neue aphoristische Impfungen, Grevenbroich 2012 (Lichtschlag 21).
  • Bernd Zeller: Fantoma und der Vampirbuddha, Grevenbroich 2014 (Lichtschlag 22).
  • Andreas Tögel: Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft! Über die Illusion der Mitbestimmung, Grevenbroich 2015 (Lichtschlag 23).
  • André F. Lichtschlag: Operation Spaltung: Kriminalgeschichte der AfD, Grevenbroich 2015 (Lichtschlag 24).
  • Carlos A. Gebauer: Die Würde des Menschen im Gesundheitssystem: Fünf grundsätzliche Überlegungen zu Körper, Gesellschaft und Recht, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 25).
  • Hans-Hermann Hoppe: Eine kurze Geschichte der Menschheit: Fortschritt und Niedergang, Grevenbroich 2015 (Lichtschlag 26).
  • Joachim Kuhnle: Völkerwanderung nach Deutschland: Über die größte deutsche Krise nach dem Zweiten Weltkrieg, Grevenbroich 2015 (Lichtschlag 27).
  • Peter J. Preusse: Frei statt Staat!: Selbsteigentum, Ethik und die Verfassung der Privatrechtsgesellschaft, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 28).
  • Luis Pazos: Gold-Revision: Vom kosmischen Fall zum irdischen Aufstieg der Edelmetalle, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 29).
  • Frank Jordan: Die Ministerin: Kein Fall für Carl Brun, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 30).
  • Henning Lindhoff: Die Snowden-Offenbarung: Wie die NSA-Leaks zum Angriff auf das freie Internet genutzt werden, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 31).
  • David D. Friedman: Das Räderwerk der Freiheit: Für einen radikalen Kapitalismus, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 32).
  • Michael Hörl: Deutschland lügt sich links: Gender-Lüge Gleichheits-Wahn Armuts-Schwindel Kirchen-Marxismus, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 33).
  • Theodore Dalrymple: Der Untergang Europas: Literatur und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft, Ideologie und Psychopathologie, Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 34).
  • Jerome Tuccille: Meist beginnt es mit Ayn Rand: Libertäre Geschichte(n), Grevenbroich 2016 (Lichtschlag 35).

Seit 2012 ist Lichtschlag auch Herausgeber der Reihe „Edition Lichtschlag“ im zur Münchner Verlagsgruppe gehörenden Finanzbuchverlag. Darin erschienen bislang:

  • Robert Grözinger: Jesus, der Kapitalist: Das christliche Herz der Marktwirtschaft, München 2012.
  • Frank Karsten und Karel Beckman: Wenn die Demokratie zusammenbricht: Warum uns das demokratische Prinzip in eine Sackgasse führt, München 2012.
  • Gerd Habermann: Der Wohlfahrtsstaat: Ende einer Illusion, München 2013.
  • Jörg Guido Hülsmann: Krise der Inflationskultur: Geld, Finanzen und Staat in Zeiten der kollektiven Korruption, München 2013.
  • Thorsten Polleit und Michael von Prollius: Geldreform. Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld, München 2014.
  • Carlos A. Gebauer: Rettet Europa vor der EU. Wie ein Traum an der Gier nach Macht zerbricht, München 2014.
  • Gérard A. Bökenkamp: Ökonomie der Sexualität, Von der Liebesheirat bis zur Sexarbeit, München 2014.
  • Christoph Braunschweig: Das deutsche Narrenschiff. Wie feige Karrieristen, selbsternannte Intellektuelle und politisch korrekte Gutmenschen unser Land ruinierend, München 2015.
  • Henning Lindhoff: Zombies, Hacker und legale Drogen. Zwei Dutzend Denkanstöße zum Diskutieren, Weiterdenken und Weitersagen, München 2015.
  • Michael Ladwig: Ludwig von Mises. Ein Lexikon von A wie Anarchismus bis Z wie Zwang. München 2016.
  • Markus Elsässer: Des klugen Investors Handbuch: Warum man mit »Nein!« das meiste Geld verdient und mit welchen Großaktionären man sich ins Bett legen darf, München 2016.

Seit 2013 ist Lichtschlag zusätzlich Herausgeber der Reihe „Lichtschlag in der Edition Sonderwege“ im Manuscriptum-Verlag. Darin erschienen bislang:

  • Michael Klonovsky: Lebenswerte. Über Wein, Kunst, High Heels und andere Freuden, Waltrop 2013.
  • Akif Pirinçci: Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, Waltrop 2014.
  • Thomas Fasbender: Freiheit statt Demokratie. Russlands Weg und die Illusionen des Westens, Waltrop 2014.
  • Akif Pirincci und Andreas Lombard (Hrsg.): Attacke auf den Mainstream. „Deutschland von Sinnen“ und die Medien, Waltrop 2014.
  • Michael Klonovsky: Bitte nach Ihnen: Reaktionäres vom Tage. Acta Diurna 2012-2014, Waltrop 2015.
  • Akif Pirincci: Die große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer, Waltrop 2015.
  • Michael Klonovsky: Die Liebe in Zeiten der Lückenpresse: Reaktionäres vom Tage. Acta diurna 2015, Waltrop 2016.

Lichtschlag publizierte zahlreiche Gastbeiträge in folgenden überregionalen Zeitungen und Zeitschriften:

  • Börse am Sonntag
  • Criticón
  • Die Welt
  • Die Weltwoche
  • Direkte Aktion
  • Der Einzige
  • Espero
  • Focus
  • Junge Freiheit
  • Kirchliche Umschau
  • Komma
  • Sezession
  • Smart Investor
  • Wirtschaftsblatt

2009 erhielt Lichtschlag in Berlin den Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten und 2015 in Hamburg die Roland-Baader-Auszeichnung.

Für eigentümlich frei geschriebene Artikel von André F. Lichtschlag sind hier zu finden.