André F. Lichtschlag

André F. Lichtschlag ist ein deutscher Publizist und Verleger. In seiner Lichtschlag Medien und Werbung KG (Sitz: Grevenbroich und Düsseldorf) erscheint das Magazin eigentümlich frei, dessen Gründer, Herausgeber und Chefredakteur er ist, und der Lichtschlag Buchverlag.

Lichtschlag wurde 1968 im rheinischen Grevenbroich geboren, wo er heute auch lebt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach dem Abitur 1987 in Grevenbroich und dem Zivildienst in einem Aachener Krankenhaus absolvierte Lichtschlag zunächst eine Ausbildung zum Verlagskaufmann in Düsseldorf. Danach studierte Lichtschlag Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (Abschluss 1999 mit Magister Artium). Seine Magisterarbeit trug den Titel „Libertarianism. Eine (anti-) politische Bewegung in den USA und ihre Bedeutung für Deutschland“.

Lichtschlag ist seit 1999 parteilos (vorher FDP) und Mitglied in der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft (seit 2008) sowie der Property and Freedom Society (ebenfalls seit 2008).

Lichtschlag ordnet sich als politisch libertär, ökonomisch klassisch liberal (Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie) und kulturell konservativ ein. Im übrigen sei er vor allem Rheinländer. Er publizierte bislang zwei Bücher:

Seit 2012 ist Lichtschlag auch Herausgeber der Reihe „Edition Lichtschlag“ im zur Münchner Verlagsgruppe gehörenden Finanzbuchverlag. Darin erschienen bislang:

  • Robert Grözinger: Jesus, der Kapitalist: Das christliche Herz der Marktwirtschaft, München 2012.
  • Frank Karsten und Karel Beckman: Wenn die Demokratie zusammenbricht: Warum uns das demokratische Prinzip in eine Sackgasse führt, München 2012.
  • Gerd Habermann: Der Wohlfahrtsstaat: Ende einer Illusion, München 2013.
  • Jörg Guido Hülsmann: Krise der Inflationskultur: Geld, Finanzen und Staat in Zeiten der kollektiven Korruption, München 2013.
  • Thorsten Polleit und Michael von Prollius: Geldreform. Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld, München 2014.
  • Carlos A. Gebauer: Rettet Europa vor der EU. Wie ein Traum an der Gier nach macht zerbricht, München 2014.
  • Gérard A. Bökenkamp: Ökonomie der Sexualität, Von der Liebesheirat bis zur Sexarbeit, München 2014.
  • Christoph Braunschweig: Das deutsche Narrenschiff. Wie feige Karrieristen, selbsternannte Intellektuelle und politisch korrekte Gutmenschen unser Land ruinierend, München 2015.
  • Henning Lindhoff: Zombies, Hacker und legale Drogen. Zwei Dutzend Denkanstöße zum Diskutieren, Weiterdenken und Weitersagen, München 2015.

Seit 2013 ist Lichtschlag zusätzlich Herausgeber der Reihe „Lichtschlag in der Edition Sonderwege“ im Manuscriptum-Verlag. Darin erschienen bislang:

  • Michael Klonovsky: Lebenswerte. Über Wein, Kunst, High Heels und andere Freuden, Waltrop 2013.
  • Akif Pirinçci: Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, Waltrop 2014.
  • Thomas Fasbender: Freiheit statt Demokratie. Russlands Weg und die Illusionen des Westens, Waltrop 2014.
  • Akif Pirincci und Andreas Lombard (Hrsg.): Attacke auf den Mainstream. “Deutschland von Sinnen” und die Medien, Waltrop 2014.

Lichtschlag publizierte zahlreiche Gastbeiträge in folgenden überregionalen Zeitungen und Zeitschriften:

  • Börse am Sonntag
  • Campo de Criptana
  • Criticón
  • Die Welt
  • Die Weltwoche
  • Direkte Aktion
  • Der Einzige
  • Espero
  • Focus
  • Junge Freiheit
  • Kirchliche Umschau
  • Komma
  • liberal central
  • Sezession
  • Smart Investor
  • Wirtschaftsblatt

2009 erhielt Lichtschlag den Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten.

Für eigentümlich frei geschriebene Artikel von André F. Lichtschlag sind hier zu finden.